Korfu – griechische Insel mit italienischem Flair

Bereits zum fünften Mal habe ich Anfang September 2019 einen Urlaub auf dieser wunderschönen grünen Insel verbracht. Die Insel zwischen dem griechischen Festland und dem italienischen Stiefel bietet sowohl landschaftlich wie architektonisch viele sehenswerte Höhepunkte. Korfu ist der Klassiker unter den vielen Reisezielen Griechenlands.

Die Insel bietet für jeden Urlaubsgast sehr viele Möglichkeiten, einen abwechslungsreichen Aufenthalt zu verbringen.

So ist Korfu besonders im Frühjahr und im Herbst ein ideales Wandergebiet. Neben einer guten Kondition benötigt man auch etwas Übung, den richtigen Pfad zu finden. Ein guter Wanderführer und eine Karte sind angebracht. In diesem Jahr war der September mit ca. 30° Grad zu heiß für große Wanderungen und ich habe die Wege so abgekürzt, dass ein Strand schnell erreichbar war.

Für jeden Geschmack gibt es wunderschöne Bademöglichkeiten. Der Küstenabschnitt im Nordosten der Insel ist besonders gut zum Schnorcheln geeignet. Es gibt viele kleine Buchten mit Kies am Strand und im Wasser. Hier lassen sich zahlreiche Fische und mit Glück und Geduld Tintenfische beobachten. Badeschuhe sind in diesen Bereichen empfehlenswert. Landschaftlich reizvoll ist besonders der Küstenabschnitt vor dem Pantokrator.

Wer einen Sandstrand bevorzugt, ist gut aufgehoben in Roda im Norden der Insel. Hier gibt es oft Wind und Wellen, sodass auch Surfer gute Bedingungen haben. Schöne Sandstrände findet man auch in Sinarades und bei der Korission Lagune im Westen der Insel.

Aber nicht nur Wandern und Baden sollten im Vordergrund stehen. Korfu bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie das Achilleion, in dem schon Kaiserin Sissi Erholung gesucht hat. Auch das malerisch gelegene Kloster Paleokastritsa ist immer einen Besuch wert oder man macht einen Ausflug auf den „Kaisers Throne“ in Pelekas mit seinem 360° Grad Rundumblick.

In der Inselhauptstadt Kerkira ist deutlich zu sehen, dass in der Vergangenheit Venezianer, Engländer und Franzosen ihre Spuren hinterlassen haben. In den engen Gassen und Straßen gibt es zahlreiche Tavernen zum Verweilen und viele Geschäfte zum Einkaufen und Bummeln. Hier herrscht immer reger Betrieb besonders wenn die Kreuzfahrer im Hafen liegen. Ein langer Spaziergang am Wasser entlang führt vorbei an der alten Festung bis zum Sommerschloss Mon Repos. In der dazu gehörenden Parkanlage lässt es sich entspannt im Schatten spazieren gehen und hier befinden sich auch zwei Ausgrabungen, die man besichtigen kann. Nach dem Trubel in der Hauptstadt freut man sich über die Ruhe und kann an einer kleinen versteckten Badestelle baden gehen, die gern von den Einheimischen benutzt wird.

Natürlich lässt sich die Insel am besten entdecken, wenn man für einige Tage ein Auto mietet. So erreicht man auch abgelegene Ortschaften und kleine Buchten, die noch typisch für die Insel sind.

Ich habe meinen Urlaub zum dritten Mal im Hotel Nefeli auf dem Hügel von Komeno in der Nähe von Gouvia verbracht. Es ist sehr idyllisch in einem Park von Zitronen- und Olivenbäumen gelegen und verfügt über drei villenartige Gebäude. Der Strand vom benachbarten Hotel Daphnila Bay darf mitbenutzt werden, ist aber ca. 500 m entfernt. Die Entfernung zur Hauptstraße mit der Busverbindung beträgt ca. 800 m. Das Hotel ist nur mit Frühstück buchbar, es befinden sich aber in direkter Nachbarschaft zwei tolle Restaurants mit typisch korfiotischer Küche, das „Panorama“ und die „Mühle“. – Man musste sich abends nur entscheiden –

Auch mein fünfter Aufenthalt auf dieser Insel hat Spaß gemacht und ich habe wieder viele neue Plätze, Buchten und Orte gefunden.

Ach ja, der beste Bäcker ist in Messongi, die selbstgebackenen Kekse und Kuchen sind einfach lecker.

Ihre Linda Flittiger

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