Rom – antike Stadt – moderne Metropole

Keine europäische Hauptstadt ist so vielschichtig wie Rom. Hier ist alles möglich und für jeden Geschmack lässt sich Passendes finden. Antike Stätten, Kathedralen, Kirchen, Piazzen mit vielen Sehenswürdigkeiten, unzählige Museen und natürlich diverse Restaurants, Cafes und Shoppingmöglichkeiten für jeden Geldbeutel sind zahlreich vorhanden. Es gibt unglaublich viel Beeindruckendes zu sehen und zu bestaunen.

Um es schon mal vorweg zunehmen, ich habe bei meinem Besuch im Oktober eine Münze in den Trevi Brunnen geworfen, denn ich muss unbedingt ein zweites Mal diese spannende Stadt besuchen.

Es bietet sich an, sich bereits zuhause ein wenig vorzubereiten und sich zu überlegen, welche Orte und Aktraktivitäten man auf jeden Fall besichtigen möchte.

Ein ganz besonderes Highlight, das auf keinem Fall bei unserem Besuch fehlen durfte, waren das Kolosseum mit dem Konstantinsbogen und das Forum Romanum. Es ist erstaunlich, wie gut vieles nach so langer Zeit noch erhalten ist und mit ein wenig Phantasie sieht man die alten Römer durch die Straßen laufen und in die vielen Tempel gehen. Natürlich haben sich schon damals die Kaiser die schönsten Paläste auf dem Palatin gebaut. Wer hier noch genügend Energie hat um über das weitläufige Gelände zu wandern, kann von oben einen Blick auf den Circus Maximus werfen.

Am zweiten Tag standen das Pantheon auf dem Programm und ein Blick auf den fröhlichen Elefanten von Bernini auf der Piazza della Minerva. Weiter ging es durch schöne meist autofreie Straßen in Richtung Engelsbrücke und zur Engelsburg. Einst als Mausoleum für Kaiser Hadrian gebaut, wurde die Burg in späteren Jahrhunderten zur wehrhaften Festung ausgebaut. Von der Engelsburg hat man einen der schönsten Ausblicke auf den Vatikan.

Der Besuch der vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle wurde dann doch zu einer Geduldsprobe. Trotz vorbestellter Tickets mit festgelegter Uhrzeit war die Menge der Besucher überwältigend. So war es nicht leicht, sich in Ruhe die Kunstwerke in den einzelnen Abteilungen anzusehen und durch die Sixtinische Kapelle wurde man viel zu schnell durchgewunken.

Zum Glück gibt es aber viele kleine Ausgrabungen und Museen, die einem beim spazieren gehen durch die Straßen und Gassen begegnen, die sehr interessant und nicht so überlaufen sind. Hier ist weniger mehr.

Am letzten Tag wurden dann noch auf dem Weg zur Piazza del Popolo die berühmte spanische Treppe und der Trevi Brunnen besichtigt. Das lässt sich wunderbar mit einem Einkaufsbummel durch die zahlreichen Geschäfte verbinden. Auch hier sind einige Straßen für den Autoverkehr gesperrt, sodass trotz der vielen Besucher eine recht entspannte Athmosphäre herrscht.

Lohnenswert war der Kauf eines Roma Passes, den es in unterschiedlichen Varianten gibt. Wir hatten den 72 Stunden Roma Pass. Damit können öffentliche Verkehrsmittel in dieser Zeit benutzt werden, für eine bestimmte Anzahl von Museen und Einrichtungen ist der Eintritt frei oder wird ermäßigt. Noch wichtiger war es, dass Besitzer dieses Passes sehr viel schneller Einlass bekommen und man dadurch sehr viel Wartezeit sparen kann.

Gewohnt haben wir im Diana Roof Garden Hotel, das ca. 10 Minuten vom Bahnhof Termini entfernt in einer Seitenstraße gelegen ist. Durch die zentrale Lage lassen sich viele Sehenswürdigkeiten auch fußläufig gut erreichen. Die Zimmer sind modern und gemütlich. Der Hit ist die Dachterasse im 7. Stock des Hauses. Hier kann man morgens frühstücken und abends im Restaurant zwischen vielen Grünpflanzen mit Blick über die Stadt essen gehen.

Etwas moderner und luxuriöser ist das Roma Luxus Hotel mit seinen 30 individuell eingerichteten Zimmern. Auch von hier lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut erreichen.

Es waren spannende und erlebnisreiche Tage und beim nächsten Besuch geht’s unbedingt zur Via Appia, zur Piazza della Republica in den Stadtpark von Rom mit der Villa Galeria Borghese und, und ….

Ihre Linda Flittiger

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